Von oder nach Stuttgart einen Transport durchzuführen, besitzt so seine Besonderheiten. Das liegt hauptsächlich an der geografischen Lage der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg, die sich in ihrem Kerngebiet im berühmt-berüchtigten Stuttgarter Kessel befindet. Einer Vertiefung oder Senke, die durch den Neckar sowie dessen in diesem Bereich zufliesenden Nebenbächen geschaffen wurde.
Mit den Jahrhunderten wuchs die Stadt immer stärker und während sich andere Großstädte in der Fläche ausbreiten konnten und noch immer können, siehe etwa Berlin oder Hamburg, waren die Einwohner dieser Stadt schon recht früh gezwungen, die umliegenden Höhenzüge zur Bebauung zu nutzen. So kommt es, das in der Stadt Höhendifferenzen von rund 350 m bestehen. Das macht natürlich den modernen Straßenbau zu einem schwierigen Unterfangen, denn im Stadtkern besteht nur wenig Platz für den Ausbau von Straßen. Umfahrungen wiederum sind auf den Höhenzügen bautechnisch schwieriger zu realisieren als in der Ebene.
Entsprechend ist die Verkehrslage eigentlich immer angespannt und ein Transport in die Stadt, aus ihr hinaus oder nur durch sie hindurch kostet Zeit Da lohnt es sich schon, darauf zu achten wie anstehende Transporte, etwa ein Umzug, am einfachsten und effektivsten durchgeführt werden können. Etwa durch Sammelfahrten oder bei geringeren Mengen oder Volumen als Beiladung.

Stuttgart Neues und Altes Schloss

Wer es aber einmal geschafft hat, mit dem Fahrzeug in die schwäbische Metropole zu gelangen, wird sich in einem durchaus freundlichen und angenehmen Ambiente wiederfinden. In Stuttgart gruppiert sich eigentlich alles um den Schlossplatz herum. Das ist natürlich nur ein subjektives Gefühl, vor allem deshalb, weil der Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe liegt und Besucher, die mit der Bahn anreisen, den Schlossplatz als erstes zu sehen bekommen. Quasi die Visitenkarte der Stadt und diese Visitenkarte ist wirklich schön gemacht. Zumal der Schlossplatz auch noch die Königsstraße, die größte Fußgängerzone und Einkaufsmeile in zwei Hälften teilt. Wer also eine Shopping-Tour durch die Königsstraße macht, wird unweigerlich den Schlossplatz zu Gesicht bekommen. Der Platz selbst geht auf eine Anlage zurück, die im 16. Jahrhundert als Lustgarten des alten Schlosses angelegt wurde. Das älteste Zeugnis davon ist die Merkursäule, die im Jahr 1598 als Wasserturm für die Brunnenspiele des Lustgartens errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte folgten immer wieder Umbauten und das heutige Aussehen erhielt der Schlossplatz aufgrund einer völligen Neugestaltung anlässlich der 1977 in Stuttgart abgehaltenen Bundesgartenschau.
Wenn der Schlossplatz einen zentraler Punkt des Kerngebiets von Stuttgart darstellt, so ist die Jubiläumssäule der zentrale Punkt des Schlossplatzes. Entsprechend führen breite Wege zu ihr hin und um ihren Anspruch auf erhöhte Aufmerksamkeit zu unterstreichen, wird sie zusätzlich von zwei Springbrunnen flankiert. Bei schönem Wetter ohne Zweifel eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Errichtet wurde die Jubiläumssäule, wer hätte es gedacht, aus Anlass eines Jubiläums oder besser gesagt eines Doppeljubiläums. Mit der Säule, auf der die römische Göttin Concordia thront, wurde das 25jährige Regierungsjubiläum wie auch der 60. Geburtstag von König Wilhelm I. gewürdigt. Die Bauzeit, von 1841 bis 1846, betrug immerhin 5 Jahre.

Nun aber wieder zum wohl drängensten Problem der Stadt, dem Verkehr. Die Schwabenmetropole wird auch die Stadt der Tunnel genannt, was wiederum auf die Lage zurückzuführen ist. Allein an Straßentunneln sind 13 vorhanden. Dazu kommen 4 Eisenbahntunnel und natürlich das Netz der Stadtbahnen, die zu einem nicht geringen Teil unterirdisch verlaufen. Nicht mitgezählt sind hierbei die Tunnel die im Rahmen des neuen Hauptbahnhofs angelegt werden.

Alles in allem wird es in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt zumindest für den individuellen Fahrzeugverkehr eng bleiben. Zumal die „Landflucht“ anhält und damit die Zunahme der Fahrzeuge in der Innenstadt vorprogrammiert ist. Da ist es durchaus Sinnvoll, Transporte von Profis durchführen zu lassen, die auch die Möglichkeiten der Beiladungen oder Sammelfahrten in ihrem Repertoire haben. So umgeht der kluge Mann oder die kluge Frau den Stress den sich sowohl die Stadtbewohner selbst wie auch die zahlreichen Pendler aus der Umgebung täglich antun. Hinein in den Kessel, hinaus aus dem Kessel.